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Pixelbande Webdesign

Tipps für die Zusammenarbeit mit einem Webdesigner

Lesezeit: 3 Minuten, 51 Sekunden

3 Farben sind genug

Eine gut ausgewählte Farbpalette entscheidet über Erfolg oder Scheitern Ihrer neuen Webseite. Wenn Sie also dem Webdesigner Ihrer Wahl einige Farbvorstellungen liefern, machen Sie sich vorher ausreichend Gedanken dazu. Treffen Sie keine Vorentscheidung, ist es hilfreich Sie geben wenigstens eine grobe Geschmacksrichtung vor: “dunkles, dezentes Hintergrundmuster mit hellen Akzenten und orange als Highlightfarbe” oder so. Danach lässt sich mit mathematischen Berechnungen und mittels Grundlagen der Farblehre (komplementäre, triadische, tetradische oder analoge Farbkombinationen) eine wohl abgestimmte Kombination bestimmen.

2 Schriftarten sind genug

Werden mehr verwendet, besteht die Gefahr dass Ihre Internetpräsenz schnell unaufgeräumt, ziellos und unprofessionell aussieht. Genau wie bei der Farbauswahl kommt es auch bei der Typografie darauf an, ein stimmiges Gesamtbild zu erschaffen. Je mehr unterschiedliche Schriften Sie hinzufügen, desto unklarer wird der angestrebte Stil.

Nicht alles muss in der Hauptnavigation auftauchen

Als Faustregel gilt, sich möglichst auf 5-8 Listeneinträge zu beschränken. Wenn Sie mehr Seiten planen, sollten diese als Unterpunkte in einer drop-down Navigation oder in einer sekundären Navigationsleiste untergebracht werden. Dadurch behalten Ihre Besucher stets den Überblick und finden schnell die gesuchten Informationen. Sie könnten die etwas unwichtigeren Seiten zum Beispiel auch in einer Fußzeile unterbringen. Betreiben Sie eine wirklich umfangreiche Webseite oder einen Blog sollten Sie sich intensiv mit Ihrem Webdesigner über eine Informationsarchitektur Gedanken machen. Ansonsten sind die meisten der angelockten Besucher schneller weg als Sie denken.

Leerraum (“white space”) ist nicht nur für minimalistische Kunstprojekte wichtig

Leerraum ist die Luft zum Atmen für ein durchdachtes Benutzerinterface. Leerraum lenkt das Interesse von Webseitenbesuchern auf spezifische, von Ihnen ausgewählte Elemente. Wenn die von Ihnen zur Verfügung gestellten Information zusammengequetscht dargestellt werden, übertönen sie sich gegenseitig. Textkörper brauchen Abstand zu allen weiteren Webseitenelementen um zu wirken. Benutzer WERDEN scrollen. Sie haben also ausreichend Platz. Stellen Sie also alles Wichtige zusammen, alles Andere wandert etwas weiter nach unten.

Setzen Sie Prioritäten!

Bevor Sie sich Angebote von Webdesignern einholen sollten Sie sich Ihrer Ziele und Hauptaussagen bewusst machen. Danach listen Sie alle weiteren Informationen auf, welche auf Ihrer neuen Webseite zur Verfügung stehen sollen. Dazu brauchen Sie keine spezielle Software – schreiben oder zeichnen Sie einfach drauf los. In diese Liste gehören auch Dinge wie Ihr Logo, Navigationspunkte, hervorzuhebende Links (“call to action”), letzte Blogartikel und sonstige Textbausteine. Vergessen Sie auch Kontaktinformationen und Formulare nicht. Nun ordnen Sie diese lose Liste – was sind die wichtigsten Elemente für Ihre Besucher, welche sollen besonders hervorgehoben sein?

Content is King

Inhalte sind Ihr wertvollstes Gut. Ob dies nun Texte sind, Fotografien oder Filme ist egal. Man besucht Ihre Webseite der Inhalte wegen. Um einen Blogeintrag zu lesen, zum Beispiel, oder um mehr über eine von Ihnen angebotene Dienstleistung zu erfahren. Das Webdesign Ihrer Internetseite ist die Struktur, welche alles zusammenhält. Hat der Webdesigner gute Arbeit geleistet, so werden Ihre Inhalte in blühendem Glanze erscheinen.

Webstandards wurden nicht grundlos erdacht

Und ein guter Webdesigner kennt sich mit diesen auch aus und weiß, worauf es ankommt. Wenn Sie aber Ihre Webseite vorskizzieren, bleiben Sie bei den etablierten Grundlagen der Benutzerführung. Ein Formular sollte auch aussehen wie eines, ansonsten kommt niemand auf die Idee, etwas einzutippen. Hyperlinks müssen gekennzeichnet werden, sonst wählt kein Besucher einen aus. Ein einzigartiges Webdesign ist gut und wichtig, darf jedoch der intuitiven Benutzerführung nicht im Wege stehen.

Individuelle Webseiten

Mit Ausnahme von verkopften Kunstprojekten oder verrückten Konzeptstudien gibt es einen guten Grund, warum Webseiten bestimmte vordefinierte Elemente verwenden. Diese sollten Sie auch mit klarer Linie anwenden und auf allen Seiten an der gleichen Stelle plazieren. Keine Angst, Ihre Webseite wird dadurch nocht langweilig oder ein Homepagebaukasten “von der Stange”. Logo, Navigation, Seitenleiste und Fußzeilen haben einen festen Platz verdient. Ein einfaches Grundlayout ist immer nur dann langweilig, wenn der Inhalt langweilig ist. Variieren Sie Ihre präsentierten Inhalte, reichern Sie Texte mit Fotos an oder was auch immer…

Zusammenfassung

Ich hoffe, liebe Leser und potentiellen Neukunden, ich konnte Ihnen einige Tipps für die Grundkonzeption einer Webseite und die Zusammenarbeit mit einem professionellen Webdesigner geben. Beherzigen Sie diese Punkte und Sie schaffen eine sehr gute Basis für ein erfolgreiches gemeinsames Projekt. Denken Sie stets daran dass Webseiten primär Informationen und eine klare Navigationsstruktur, welche zu noch mehr Informationen führt enthalten muss, um zu funktionieren. Ein definiertes und gut transportiertes Designkonzept legt die Stimmung und Markenwelt fest, sogar ohne dass weitere Worte hinzugefügt werden müssen. Je mehr Fotos, Textschnipsel, Illustrationen und Schriftarten Sie hinzuzwingen, desto unklarer wird Ihre Kommunikation. Weniger ist mehr, nicht nur für Minimalisten!

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